Lauftechniken für Anfänger

Laufen bzw. Joggen ist wohl DER Sport schlechthin. Laufen liegt ist eine natürliche Bewegung und braucht nicht wirklich erlernt werden – das haben wir in der Regel bereits irgendwann zwischen unserem 12. und 18. Lebensmonat hinter uns gebracht. Und man braucht keine teure Ausrüstung. Ein paar Grundregeln gibt es aber dennoch zu beachten, damit das Laufen zum Vergnügen wird.

Auf die Haltung kommt es an

Viele Anfänger machen den Fehler, den Oberkörper zu weit nach vorne zu beugen und den Po dafür hinten rauszustrecken. Auch ich bin anfangs so gelaufen. Das Problem dabei ist, dass die Knie stark belastet werden. Auf eine aufrechte Haltung achten, die Arme schwingen locker auf der Seite mit. Wer den Oberkörper aufrecht hält, kann auch besser atmen.

Die richtige Atmung – laufen im Sauerstoffüberschuss

2 Schritte ein- und 3 Schritte ausatmen, so lautet eine bekannte und sehr zutreffende Grundregel des Laufens. So läuft man im Sauerstoffüberschuss, und nur so kann Fett verbrannt werden. Die richtige Atmung ist außerdem wichtig um Seitenstechen zu vermeiden. Man sollte es vermeiden, allzu flach zu atmen. Besser tiefe, regelmäßige Atemzüge machen. Die Atmung bestimmt außerdem das Lauftempo – wer hechelt, keucht und nach Luft schnappt, läuft eindeutig zu schnell.

Laufen soll Freude machen

Gerade Anfänger sollten darauf achten, dass sie am Laufen Spaß haben. Wer sich überfordert und mit hochrotem Kopf, Seitenstechen und nach Luft schnappend 3 Stunden durch die Gegend rennt, verliert spätestens nach dem 2. Mal die Lust am Laufen. Lieber langsamer und erstmal kurze Strecken laufen. Die Kondition steigt ganz von selbst, und dann kann man sich an den kleinen und großen Fortschritten freuen statt mit überzogenen Erwartungen zu beginnen und schnell wieder aufzugeben.

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