Abnehmen und Sport
persönliche Erfahrung über das Abnehmen mit Sport

Bluthochdruck – Abnehmen wird notwendig – der Schock

08 Jan

Autor: Requendel - Kategorie: Ausdauertraining, aerobes Training, Blog Requendel, Training zu Hause, Hometraining

Meine Ausgangslage hatte ich ja schon beschrieben, unsportlich, dick und nun kam noch ein Schock dazu:

Mein Arzt stellte extrem hohen Blutdruck fest. Nicht bereit mich mit lebenslangem Medikamente-Konsum abzufinden, suchte ich noch Lösungen.

Eine davon ist der Ausdauersport.

Ich sah mich im Internet um, las von Joggen, las von Walken und anderen empfohlenen Sportarten. Alles gut und schön, aber ich kenne mich. Ich bin nie gerne spazieren gegangen, ‚rausgehen und loszulaufen ist mir so fremd dass ich andere Möglichkeiten brauchte.

Ein Fitness-Studio war mir damals noch unmöglich, ich hatte Angst vor blöden Blicken, wenn ich da mit meinen 130 Kilo herumwalze.

Dreimal die Woche Schwimmen wäre auch zu viel gewesen und ich hatte doch gelesen dass ich mindestens dreimal die Woche eine halbe Stunde Ausdauertraining machen sollte. Ein Orthopäde meinte es würde zweimal die Woche reichen, aber dafür sollte ich 2000 Meter schwimmen. 1000 Meter habe ich damals schon geschafft, allerdings habe ich dazu lange gebraucht und hinterher völlig überfordert mit hochrotem Gesicht und hämmernden Puls der auch nicht so schnell wieder ‚runter ging.

Ich war schon so stolz darauf dass ich das schaffe und es förderte nicht unbedingt meine Motivation als ich dann hörte dass das nicht reicht. Aber das nur am Rande, ich stecke immer noch voller Wut über diese Rat-Schläge die ich im Laufe meines dicken Lebens bekommen habe und die mir bei Befolgung geschadet hätten und mir immer ein mieses Gefühl gegeben haben.

Ich schämte mich draußen Sport zu machen und ich war auch zu bequem bei Wind und Wetter los zu gehen.

Ein wenig achtete ich schon auf meine Ernährung und versuchte mich auch bewusst mehr zu bewegen und das hat mich innerhalb von drei Monaten um 8 Kilo erleichtert.

Die Lösung war ein Gerät für zuhause. Mit meinem Mann zusammen beschloss ist dass wir uns ein Fahrradergometer kaufen würden. Etwa zeitgleich fand ich die Aiqum-Community im Internet und das was ich da über ein Sportprogramm las, hat mich überzeugt. Endlich fühlte ich mich nicht überfordert oder blöd angeguckt oder verächtlich abgeurteilt. Endlich fühlte ich mich da abgeholt wo ich gerade stand. Mit meinen 122 Kilo, mit meinem Bluthochdruck, mit meinen Komplexen und mit meiner Bewegungsunlust. Im Diät Forum merkte ich dass ich nicht alleine bin, dass es viele gibt die auf der gleichen Stufe stehen oder die dort mal standen. Ich bekam Motivation pur und vor allem ein machbares Programm. Es wurde mir immer wieder erklärt dass zwei Minuten besser sind als nichts, vier Minuten besser sind als zwei etc. Niemand kam mit der Forderung gleich 2000 m zu schwimmen oder gleich eine halbe Stunde zu joggen.

Ich maß meinen Puls, gab die Werte an und bekam ein für mich angepasstes Programm. Wenn ich es nicht geschafft hatte war es nicht schwer eine andere Zeit anzugeben. Ich bekam angezeigt wie viele Kalorien ich verbraucht hatte und es wurde mit dem was ich gegessen hatte verrechnet, so dass ich den Überblick über meine Energiebilanz bekam. Die Zeiten waren im Minuten Takt und immer mit Pausen dazwischen. Ich fühlte mich zwar gefordert aber nie überfordert. Ich freute mich über jede Minute die ich länger auf dem Rad fahren konnte und über jeder Stufe, die ich die Wattzahl höher stellen konnte. Ich trainierte regelmäßig, zu Anfang 5 Mal die Woche, später in Kombination mit einem Kräftigungstraining im täglichen Wechsel 6 Mal die Woche.

Zuhause war ich in meinem Bereich, das Gerät stand immer zur Verfügung. Ich hatte Ruhe auszuprobieren was für eine Trainingszeit für mich am günstigsten war. Niemand gab mir Termine vor, ich musste auf keine Öffnungszeiten achten. Und ich konnte immer mal wieder für ein paar Minuten auf das Rad steigen wenn mir danach war.

So summierten sich die kleinen Trainingseinheiten und brachten langsamen und stetigen Erfolg.

Zu Beginn schafft ich knapp 10 Minuten bei 50 Watt mit Pausen dazwischen, am Ende konnte ich über eine Stunde bei 125 Watt fahren ohne allzu ko zu sein.

Wichtig für mich war dass ich nicht überfordert wurde, dass ich die fachlichen Informationen zum Training bekam und jederzeit fragen konnte wenn mir was komisch vorkam. Das fand ich durch die kompetente Betreuung im Diät Forum. Die Community ist so engagiert und lebhaft, dass ich mir dort immer wieder von Neuem Motivation pur abholen kann und alle haben mal den ein oder anderen Tipp für mich. Jetzt bin ich soweit dass ich selbst Tipps geben kann und das freut mich.

Außerdem habe ich es mir nicht noch schwerer als nötig gemacht. Ich wollte mich nicht der Öffentlichkeit aussetzen und habe eben in meinen vier Wänden geübt und trainiert. Die Hürde war weg und ich konnte mich selbst in Ruhe ausprobieren. Ich stellte fest wie es mir geht mit dem Sport und was ich verändern möchte und was mir fehlt.

Ganz nebenbei hatte ich schon von Anfang an gute Abnehm-Erfolge, das hat zusätzlich motiviert beim Sport zu bleiben.

Und bald war der Erfolg auch an meinen Blutdruckwerten zu sehen. Es hat mich gewundert wie schnell es doch ging mit der Besserung.

Es lohnt sich!! Es lohnt sich anzufangen, wo immer man auch gerade steht!

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  1. Grtzgewagdwarhesgf meinte am 15. August 2012 - 03:43 Uhr

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