Dehnübungen sind sehr wichtig

Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen wie wichtig es ist sich regellmäßig zu dehnen. Ich vernachlässige es leider viel zu oft wenn ich gut trainiert habe. Meist habe ich dann keine Lust mehr noch weitere Übungen auf der Matte zu machen, sondern möchte schnell unter die Dusche.

Ich denke das rächt sich nun denn mein Rücken fühlt sich steif an und mein Ischias-Nerv zwackt. Seitdem ich hier zuhause schon mal mit leichten Dehnübungen begonnen habe, geht es schon wesentlich besser.

Wichtig beim Dehnen ist die Zeit und Ruhe die man dazu braucht. Genau das ist der Grund warum ich das im Studio nicht so gerne mache. Hier zuhause kann ich mich ganz in Ruhe durchdehnen und mich dabei auf die Bewegungen konzentrieren.

Ich habe mal gelesen dass eine gute Dehnung wie ein Gähnen sein soll. Es darf nicht mittendrin unterbrochen werden. Dehnen hat mit Loslassen zu tun.

Es geht nicht um Leistung sondern um sanfte anhaltende Aufmerksamkeit diesem bestimmten Muskel gegenüber und auch den Gefühlen gegenüber, die eventuell ausgelöst werden. Ich merke manchmal dass ich Lust zum Weinen bekomme wenn ich bestimmte Muskelgruppen dehne. Zuhause kann ich die Tränen dann hemmungslos fließen lassen, im Studio wäre das etwas unangenehm. Ich bin sicher dass sich unterdrückte Gefühle wie Stress und Spannungen in den Muskeln festsetzen. Diese Stimmungen kommen wieder frei wenn die Musekeln gedehnt werden. Es wäre schade sie wieder zu unterdrücken, viel besser ist es sie los zu lassen und anders zu integrieren. Sehr sehr deutlich merke ich das bei meinem Rücken.

Wenn man ruhig in die Übungsposition geht kann man selbst den Punkt bestimmen an dem man schon ein deutliches Ziehen, aber noch keinen echten Schmerz verspürt. In dieser Position bleiben und tief und ruhg atmen. Mir hilft es immer wenn ich beim Einatmen Energie sammle und die Muskelverkürzung spüre und bei Ausatmen bewußt loslasse und besonders diesem Muskel oder dieser Muskelgruppe erlaube sich zu entspannen. Es ist wirklich auch eine Sache der Konzentration und Aufmerksamkeit sich selbst gegenüber.

Ich halte die Dehnposition für ca 20 Sekunden aufrecht, dann löse ich und mache die Gegenbewegung, das heißt ich spanne den Muskell für ein paar Sekunden einmal richtig an. Wenn ich dann das zweite Mal in die Dehnung gehe, merke ich dass ich meist weiter komme und mir das Dehnen leichter fällt.

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