Nachtrag zum Alltagssport

Gestern war ich beim Arzt, der seine Praxis im 4. Stock hat. Es ist ein Ärztehaus, natürlich gibt es einen bequemen Fahrstuhl.

Ich habe diesen Fahrstuhl aber überhaupt nicht wahrgenommen sondern bin einfach so die Treppen hoch gegangen. So im zweiten Stockwerk habe ich mich gefragt warum ich eigentlich nicht im Fahrstuhl bin und dann habe ich mich gefreut. Es hat wirklich eine Verhaltensänderung statt gefunden. Treppen zu steigen ist für mich selbstverständlich geworden, ich muß mich nicht jedes Mal neue entscheiden sondern es ist für mich genau so normal Treppen zu steigen, wie es früher normal war den Fahrstuhl zu nutzen.

Als ich dann oben in der Praxis an kam, habe ich doch etwas gepustet weil meine Nase zu ist und ich mich beeilt hatte auf der Treppe. Die Helferin fragte ganz erstaunt ob der Fahrstuhl nicht funktionieren würde und ich mußte wieder lachen über ihre Verwunderung. Für sie ist eben der Fahrstuhl normal. Ich wundere mich manchmal über mich selbst, wenn ich solche Veränderungen merke.

Ich brauche jetzt wohl auch nicht zu erwähnen dass ich zu Fuß gegangen bin, obwohl ich auch einen Bus hätte nehmen können!

Die Umstellung der Ernährung und der Gewohnheiten gehen tiefer als ich dachte und genau das ist so wichtig.

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