Sport nebenbei

Durch Karins letzten Beitrag angeregt fallen mir Dinge ein, die ich in meinen Alltag eingebaut habe um mich mehr zu bewegen und sportlicher zu werden. Es müssen nicht immer die großen geplanten Aktionen sein wie Kurse, Studio oder Walking-Runden.

Wichtig ist es auch sich im Alltag ganz regelmäßig mehr zu bewegen. Hier ein paar Ideen von mir dazu:

Mein Mini-Trampolin steht immer im Schlafzimmer bereit. Ich kann jederzeit für ein paar Minuten darauf herumhüpfen. Oft mache ich das wenn ich über irgend etwas nachdenke, zum Beispiel was für einen Blog-Beitrag ich als nächstes Schreibe.

Putzen ist lästig, aber seitdem ich mir bewusst mache dass ich dabei recht viele Kalorien verbrauche ist es nicht mehr ganz so lästig. Aber ich gehe dabei nicht so weit das Fensterputzen als Sport anzusehen.

Treppen sind prima Sportgeräte. Wir wohnen im dritten Stock und wenn ich täglich ein paarmal die Treppen hoch und ‚runter laufe habe ich mich sportlich betätigt. Außerdem sind Treppen ein guter Maßstab für die Kondition. Als ich noch so dick war wie auf dem Vorher Bild, habe ich mir immer dreimal überlegt ob ich jetzt ‚raus gehe oder nicht, weil ich ja immer wieder die Treppen hoch musste. Jetzt ist es eher anders herum, ich überlege ob ich noch was aus dem Keller brauche um einen Grund zu haben noch mal ‚runter und hoch zu laufen. Der schon oft erwähnte Tipp den Fahrstuhl links liegen zu lassen ist immer wieder aktuell. In Kaufhäusern die Rolltreppen meiden etc hilft auch gut um Bewegung in den Alltag zu bringen.

Seit einiger Zeit lasse ich freiwillig keinen Bus mehr wegfahren. Ich versuche ihn noch zu erwischen mit einem kleinen Sprint. Oft kappt es und das wäre früher auch nicht in Frage gekommen.

Ja und wieder die Thera-Bänder. Jetzt zum Beispiel, sitze ich gerade am Schreibtisch und bewege nur meine Finger und ab und zu den Kopf. Seit längerem habe ich mir angewöhnt mich immer wieder zu recken und durchzustrecken. Seit neuerer Zeit sitze ich immer mittig auf einem Thera-Band und griffbereit habe ich ein zweites Thera-Band auf dem Schreibtisch liegen.

Ab und zu greife ich mir die beiden Endes des Bandes auf dem ich sitze und ziehe sie mit den Händen hoch. Ich strecke die Arme über meinen Kopf. Jetzt ein paarmal die Arme beugen und wieder über den Kopf strecken trainiert die Arme und den Oberkörper ganz gut. Man braucht nur Sekunden dafür, vielleicht gerade so lange wie ich über die Gliederung dieses Beitrags nachdenke.

Wenn die Arme oben sind kann man sich auch mit dem Oberkörper seitlich neigen. das trainiert die seitlichen Muskeln. Man kann sich vorsichtig drehen, man kann die Arme seitlich strecken, es gibt so viele Möglichkeiten sich etwas Training zu verschaffen.

Das zweite Band lege ich mir oft mittig unter die Fußsohlen. Probieren sie dann mal sie Möglichkeiten aus. Man kann die Beine nach vorne strecken, einzeln oder zusammen, man kann Übungen für die Bizeps machen und wieder geht alles in Sekunden und wie nebenbei.

So kann man sich auf auf Reisen etwas Bewegung schaffen, auf langen Bahnfahrten ist das äußerst praktisch.

Mit etwas Fantasie bekommt man im Alltag genug Gelegenheit sich zu bewegen. Das Zeitargument zählt also nicht. Selbst wenn man es wirklich nicht schafft zum Sport zu gehen, kann man diese Übungen immer machen.

Die Ideen dazu entwickelte ich, nachdem ich für etwa 1 1/2 Jahre regelmäßig das Aiqum-Sportprogramm durchgeführt habe. Da ich nun in ein Fitnessstudio gehe, hat sich meine Aktivität zuhause verringert. Umso wichtiger finde ich es aber darauf zu achten dass die sportliche Betätigung meinen Alltag durchzieht und nicht nur auf die Stunden im Fitnessstudio beschränkt bleibt.

2 thoughts on “Sport nebenbei

  1. Marie

    Hallo Renate

    Ich glaube die Blicke der Mitreisenden im Zug sind Gold wert;-)

    LG Marie

  2. *grins* Marie, nicht alle Züge sind so voll, jedenfalls nicht die ganze Zeit über.

    lg
    Renate

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