wieder gesund und endlich wieder im Fitnessstudio

Ich habe das Training ja echt vermisst, aber nun hatte eine schlimme Erkältung die andere gejagt, Nebenhöhlenentzündung, Rückenprobleme und noch einige andere lästige Dinge kamen dazwischen, so dass ich seit etwa drei Wochen nicht mehr zum Training gehen konnte.

Heute war ich wieder im  Studio und es tat soooo gut. Ich habe locker angefangen mit recht wenig Gewichten, habe aber die Satzzahl und die Wiederholungen eingehalten. Außerdem habe ich mein Kreislaufprogramm absolviert. Insgesamt hat das etwa zwei Stunden gedauert und es geht mir so gut jetzt. Ich hatte es wirklich vermisst.

Das Training zuhause hat das nicht ersetzen können. Wieso eigentlich nicht? Die Thera-Bänder sind schon klasse und tun auch ihre Wirkung. Immerhin habe ich 40 Kilo alleine zuhause abtrainiert auf meinem Fahrradergometer und mit Hilfe verschiedener Thera-Bänder. Mir hat es gut gefallen, die Vorteile habe ich ja schon in einem anderen Artikel beschrieben. Damals war das genau das Richtige für mich, heute ist es anders, ich habe mich verändert.

Ich scheue nicht mehr die Öffentlichkeit, ich habe keine Hemmungen mehr mich öffentlich sportlich zu betätigen. Und ich mag es mit Menschen zusammen zu trainieren. Es ist irgendwie eine ganz besondere Stimmung wenn man gleichzeitig mit der Frau die am Gerät neben einem trainiert mit der Übung durch ist und erst mal „Puh“ sagt und sich den Schweiß abtupft. Ihr geht es genauso, ein schnelles Grinsen und man fühlt sich verstanden und irgendwie richtig.

Dann die munteren Begrüßungen, wenn man ins Studio kommt. Ein wenig Plauderei und schnell abstimmen was heute ansteht und ob man eventuell Hilfe braucht weil man beispielsweise neue Geräte ausprobieren will und eine Einweisung braucht.

In der Umkleide ergeben sich meist leichte Plaudereien und es ist schon alles sehr vertraut. Ich fühle mich wohl dort im Studio und ich mag die Stimmung. Es ist schön mit Menschen zusammen zu sein und zu trainieren, die sich auch Zeit für ihre Gesundheit, für ihre Fitness nehmen. Man ist es sich wert, sich für sich selbst anzustrengen.

Ja und eine Aspekt kommt noch dazu. Ich fahre von der Südstadt in die Nordstadt, mit Bus und U-Bahn. Die Fahrt dauert, dank der U-Bahn, nicht sehr lange und ich bin immer froh über die Zeit. Es ist etwas anderes als die Übungen zuhause zu machen. Dort hört man immer noch das Telefon, oder die Mitbewohner, so richtig abschalten fällt mir dort schwer. Wenn ich ins Studio fahre hat schon das Zusammen suchen der Sachen einen Ritualcharakter. Ich mache mich bereit und gehe dann los um eine Weile ganz alleine für mich zu haben. Ich gehe los um mir was Gutes zu tun. Ich gerate schon auf dem Hinweg in eine besondere Stimmung und das verstärkt sich dann noch im Studio. Ich kann völlig abschalten und mich nur noch auf den Sport und meinen Körper konzentrieren. Es hat für mich etwas Meditatives. Ja, zuhause hatte ich diese Anflüge auch, aber durch die Handlungen wie die Fahrt, das Begrüßen der Leute, das Umkleiden und das  Einstellen der Geräte komme ich schneller und besser in diese Stimmung.

Nach dem Training geht es mir nicht nur körperlich gut sondern ich fühle mich auch geistig entspannt und erfrischt. Das ist mir zuhause nicht so gut gelungen.

Morgen werde ich einen Muskelkater haben und morgen gehe ich mit einer „Aiqum-Schwester“ schwimmen. Auch darauf freue ich mich schon sehr.

Nach dieser fast Sport losen Zeit ist meine Energiebilanz ganz schon weit Richtung Positiv gerutscht, besonders weil wir am Wochenende Besuch hatten und ich gut geschlemmt habe. Jetzt wird der Spieß umgedreht und jetzt kann ich mir das Ganze wieder abarbeiten.

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