Joggen mit Gegenwind

Du meine Güte, was für Wetterextreme!

Heute früh bin ich noch bei brütender Hitze unterwegs gewesen, die Sonne knallte mir aufs Hirn und der Schweiß floss in Strömen. Nachmittags dann, wie an den Wochenenden üblich, meine zweite Runde. Die Temperatur war etwa 15 Grad kälter als in der Früh, außerdem wehte ein kräftiger Wind um nicht zu sagen ein ziemlicher Sturm! Stellenweise kam ich kaum vom Fleck.

Ich stelle fest, dass ich bei weitem nicht mehr so viel Bodenhaftung habe wie noch vor einem Jahr! Nicht dass ich nun ein Leichtgewicht wäre, aber fast ein Zentner weniger Gewicht macht sich bei Gegenwind doch bemerkbar! Fast hatte ich den Eindruck, der Wind würde mich jeden Moment davonwehen!

Ich fand es jedenfalls total super! Ich liebe diese Extreme sehr. Generell lote ich mittlerweile ganz gern meine körperlichen Grenzen aus, insbesondere beim Sport. Es tut einfach gut, sich aus diesem Gefühlseinerlei von früher zu befreien. Ich muss schon sagen, dass ich viele Emotionen wahrscheinlich gar nicht zugelassen habe, sondern mich in einem sozusagen leicht betäubten Zustand befunden habe. Das ist ein Schutzmechanismus, der mir auch aus Gesprächen mit anderen Dicken gut bekannt ist.

Davon jetzt auszubrechen ist ein tolles Gefühl! Und nirgends kann man seine Grenzen so gut austesten, ausweiten, sich selbst fordern, wie beim Sport! Deshalb mag ich es auch so, wenn das Wetter Kapriolen schlägt. Es gibt kein Wetter, bei dem ich nicht meine Runden drehe. Mit einer einzigen Ausnahme: Spiegelglattes Eis. Sonst aber hält mich rein gar nichts!

Für nächste Woche habe ich mir übrigens fix vorgenommen, endlich wieder mein Problemzonentraining zu machen. Auch wenn ich es nicht wirklich mag, aber es muss einfach sein. Am Montag geht’s los! Ich werde berichten.

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