Mehr Sport: So bleibt es nicht nur bei guten Vorsätzen

Mehr Sport zu machen, ist ein sehr guter und lobenswerter Vorsatz. Nicht nur wenn man abnehmen möchte, tut Sport dem Körper gut. Sport regt den Stoffwechsel an, steigert die Fettverbrennung, lässt Muskeln wachsen und Fettpolster schmelzen. Doch allzu oft bleibt es leider nur bei den guten Vorsätzen. Damit aus dem Vorsatz auch Realität wird, hier ein paar Motivations-Tipps für werdende Sportskanonen!

Fixe Termine

Besonders zu Beginn der „Sportlerkarriere“ sollte man fixe Termine für den Sport setzen und diese am besten auch in den Terminkalender eintragen. So entsteht mehr Verbindlichkeit, außerdem stopft man sich den Tag dann nicht komplett mit anderen Terminen so voll, dass für Bewegung keine Zeit mehr bleibt. Eine gute Möglichkeit, Sport zu einem echten Fixpunkt zu machen, wäre zum Beispiel die Anmeldung zu einem Kurs, z.B. tanzen, Aerobic, Gymnastik, Zumba etc. Diese Kurse finden zu fixen Zeiten statt, und das macht es leichter, Sport wirklich fest in den Tagesplan zu integrieren. Wer keine Kurse mag, sondern lieber auf eigene Faust sportelt, setzt eine fixe Zeit für den Sport fest. Bei mir ist es der Morgen. Ich stehe extra eine Stunde früher auf, um laufen oder walken zu gehen. Anfangs ist es hart, doch nach einiger Zeit wird es Routine.

Faule Ausreden gelten nicht

Zu müde, schlechtes Wetter, Kopfschmerzen und eigentlich ist mir grad gar nicht nach Sport. Tja, Ausreden findet man immer. Aber wozu gute Vorsätze fassen, wenn man dann doch tausend anderen Dingen den Vorrang gibt? Wenn man sich zum Sport aufrafft, obwohl man eigentlich gar keine Lust dazu hat, fühlt man sich hinterher richtig gut. Den inneren Schweinehund zu besiegen fühlt sich toll an, und nach diesem Gefühl kann man regelrecht süchtig werden. Je öfter man aber faule Ausreden gelten lässt und den Sport abbläst, desto mehr Ausreden fallen einem ein und irgendwann wird der gute Vorsatz „mehr Sport“ leider wirklich völlig im Sande verlaufen. Denn je öfter man den Sport ausfallen lässt, desto schwieriger wird es von Mal zu Mal, sich wieder dazu zu überwinden.

Der richtige Sport in der richtigen Intensität

Aus einem Couchpotatoe wird nicht über Nacht ein fitter Turnschuh. Sport sollte Spaß machen, und er sollte fordern – aber nicht überfordern. Man sollte eine Sportart finden, die einem wirklich liegt und Freude macht, und diese dann in der richtigen Intensität regelmäßig ausführen. Es macht überhaupt nichts, wenn es anfangs noch nicht so toll läuft. Als ich zu laufen begonnen habe, haben mich mitunter sogar flotte Spaziergänger überholt. Pfeif drauf! Es ist nicht wichtig. Man gibt sein Bestes, hört auf seinen Körper und steigert die Intensität langsam. Fortschritte stellen sich von selbst ein, man wird fitter, schneller, stärker. Aber man sollte sich nicht überfordern und sich keine unerreichbaren Ziele stecken. Das frustriert nur.

Mitstreiter suchen

Partner, Freundin, Nachbarin, Arbeitskollegin etc. würde etwas mehr Bewegung vielleicht auch nicht schaden. Gemeinsam geht es leichter, und wer sich mit einer zweiten Person zum Sport verabredet, kommt nicht so leicht in Versuchung, die Sporteinheiten auszulassen. Außerdem kann man sich gegenseitig anspornen und unterstützen.

Fortschritte motivieren zum Weitermachen

Wenn man regelmäßig sportlich aktiv ist, stellen sich sehr schnell merkbare Fortschritte ein. Sei es dass die Figur straffer wird, die Kilos leichter purzeln oder die Kondition sich bessert: Bewusst auf diese Fortschritte zu achten kann einen richtigen Motivationsschub auslösen. Zu merken, dass sich die „Schinderei“ wirklich auszahlt und sich die Konsequenz in Sachen Sport lohnt, motiviert zum Weitermachen. Ein Trainingstagebuch kann helfen, sich die Fortschritte bewusst zu machen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>