Mens und Sport – wann soll man sich aufraffen und wann lieber Pause machen

Heute kündigt sich bei mir die Mens an und ich hätte ja am Donnerstag meinen Termin für die Einweisung in den Reha-Sport. Am Donnerstag wird mein heftigster Tag sein, deswegen lasse ich den Termin lieber verschieben und rufe dort gleich mal an.

Ein Fitnesstest mit Mens würde nicht so viel bringen.

Früher habe ich mich immer angestrengt mich über solche Befindlichkeiten hinweg zu setzen und habe mich dann durch gequält, das tat mir absolut nicht gut und die Ergebnisse waren auch nicht so toll.

Langsam habe ich gelernt mich selbst einzuschätzen und mich zu entscheiden wann ich mich noch aufraffen will und wann ich Stopp sage. Das hat zwei Vorteile. Ich überfordere mich nicht, ich gönne mir Schonung wenn ich Schonung brauche, ich finde aber auch sehr schnell heraus ob es nur mein Schweinehund ist, der da herum meckert.

Früher hat sich das Beides immer wieder vermischt. Es war ein Unlustgefühl da, ich hatte mich nicht so wohl gefühlt und das war dann eine große Versuchung zu schwänzen. Ich wußte nie so genau woran das jetzt lag und hatte immer ein schlechtes Gewissen.

Heute kann ich deutlich unterscheiden zwischen echtem Unbehagen wie jetzt bei der Mens oder mit der beginnenden Erkältung, oder einfach einer Lustlosigkeit und einer Trägheit.

Bei Unwohlsein gönne ich mir Pause und Pflege, bei Lustlosigkeit raffe ich mich auf. Diese beiden Dinge zu unterscheiden mußte ich erst lernen.

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