schlank bleiben in Krisen – Sport hilft

Immer wenn ich in einer Krise stecke, merke ich wie sich alte Essgewohnheiten wieder einschleichen und gleichzeitig will der alte Sportschlendrian wieder einreissen. Das ist eine gefährliche Falle für mich. Ich kenne sie aber inzwischen genau und weiß um die Gefahren. Mehr zu essen, Trostessen, bedeutet wieder zu viele Kalorien zu essen. Weniger Bewegung bedeutet weniger Verbraucht, das Ergebnis würde eine solide Zunahme sein.

Das will ich nicht das will ich nie mehr. Nach diesem Muster bin ich dicker und dicker geworden.

Selbst wenn ich mich beim Essen etwas gehen lasse, selbst wenn ich mehr und süßer und fetter esse als sonst, mache ich beim Sport kein Pardon. Wenn es mir körperlich irgendwie möglich ist, zwinge ich mich dazu Sport zu machen, meist gehe ich dazu ins Fitnessstudio.  Bisher hat es mir immer geholfen. Wenn ich dann richtig ausgepowert war, ging es mir psychisch besser, ich konnte besser schlafen, ich hatte mehr Energie die Dinge die mich belasten anzugehen und vor allem hatte ich ein besseres Körpergefühl.

Würde ich mich gehen lassen, würde ich mir selbst diese Energie- und Kraftquelle vorenthalten. In der Therapie hat die Therapeutin uns immer zum Ende der Gruppenstunde den  Satz: „Sorgt gut für euch“ mitgegeben.

Genau nach diesem Satz lebe ich denn zum für mich sorgen gehört es eben auch mich mal gegen meine Faulheit und Trägheit und gegen meine schlechte Laune und beginnende depressiven Verstimmungen, zum Sport zu zwingen. Gut für mich zu sorgen bedeutet eben auch mal strenger mit sich zu sein und Dinge zu tun zu denen man eigentlich keine Lust hat, von denen man aber weiß dass sie einem gut tun werden.

Sport ist inzwischen zu einer Kraftquelle nicht nur für Muskelkraft geworden und dafür bin ich Aiqum ewig dankbar. Dort bin ich langsam zum Sport hin geführt worden und konnte so meinen tiefsitzenden Widerwillen und meine Komplexe überwinden.

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