Schulsport – Sinnvoll oder Folter?

Ich habe vorhin mit Entsetzen einen Kommentar auf den Artikel: Unsportlich – warum?, von Renate gelesen, der mich unglaublich wütend gemacht hat.

Ein/e vierzehnjährige/r schreibt dort davon was für eine Tortur der Sportunterricht für ihn oder sie ist. Das der Sportlehrer ihn oder sie permanent fertig macht und das dieser Mensch allmählich Angst hat in den Sport Unterricht zu gehen. Was ich verstehen kann.

Kommen wir denn nie von diesem blöden Prinzip: Was uns nicht umbringt macht uns härter los?

Solche Pädagogen gehören wegen Mobbing angeklagt. Rigoros!

Ich selber habe es nicht an mir erlebt, da ich in meiner Kinder- und Jugendzeit noch relativ sportlich war, aber einige meine/r SchulkameradInnen haben arg unter so einem Sadisten zu leiden gehabt.

Sport ist nun mal auch Interessensache und, auch wenn es blöde klingt, es gibt nun mal Leute die sind mehr oder weniger begabt, oder sagen wir mal so, haben bessere oder schlechtere Voraussetzungen wie andere. Daher sollte Sport über Ermutigung und Bestätigung laufen und nicht über Runtermachen und Demütigen. Vor allem gehört Sport nicht benotet. Ein simples „Teilgenommen“ reicht doch aus.

In Anbetracht der Tatsache das unsere Gesellschaft mehr und mehr verfettet, ist es doch doppelt und dreifach wichtig Freude an Bewegung zu vermitteln, und nicht den letzten Funken Motivation zum Erlöschen zu bringen.

Ich möchte alle SchülerInnen ermutigen sich gegen so ein Verhalten zu wehren. Lasst euch die Freude am Sport nicht von solchen Typen verderben. Sport ist wichtig und macht Spass, wenn mensch es im eigenen Tempo macht. Darum, wenn so ein/e  pädagogische/r TieffliegerIn bei euch den Sportunterricht gibt, geht zu euren VertrauenslehrerInnen, den SchulpsycholgInnen oder sogar zum Kultusminsterium.

Mein letzter Satz betrifft nun die, die nicht persönlich darunter leiden, aber sehen das ein/e MitschülerIn gequält wird: Zeigt euch solidarisch und gebt Unterstützung! Nicht wegsehen, sondern hinschauen und den Mund aufmachen!

KA-Rit

About KA-Rit

Karin Braun (Künstlername KA-Rit), 51 Jahre alt, verheiratet und am Abnehmen. Habe mein Gewicht von 160 kg bereits auf 121 kg reduziert und bin glücklich mich wieder bewegen zu können. Über meine sportlichen Erfahrungen werde ich dann hier berichten.
Nach einem Jahr Pause bin ich am 13.11.2009 wieder in das AIQUM Programm eingestiegen

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