Sind Aufwärmübungen vor dem Sport nötig?

Manchen sind sie zu aufwändig, andere finden sie schlicht unnötig. Wie wichtig sind Aufwärmübungen vor dem Sport wirklich? Geht’s auch ohne?

Aufwärmen vor dem Sport – wozu?

Aufwärmübungen vor dem Training dienen dazu, die Muskulatur auf die bevorstehende Belastung optimal vorzubereiten und Verletzungen vorzubeugen. Durch das Aufwärmen wird die Durchblutung der Muskeln und Knorpel gefördert, wodurch sie Belastung besser standhalten können ohne Verletzungen davonzutragen. Wer sich vorm Training nicht aufwärmt, riskiert Verletzungen wie etwa Zerrungen, Überdehnung oder Risse von Bändern, Sehnen und Muskelfasern.

Aufwärmen vor dem Krafttraining

Aufgewärmt wird durch moderate Belastung des gesamten Körpers oder einzelner Muskelgruppen. Vor dem Krafttraining ist ein leichtes Cardio-, also Ausdauertraining, sehr empfehlenswert, um die Muskulatur des gesamten Körpers aufzuwärmen und auf die folgenden Trainingseinheiten vorzubereiten. Im Fitneßtudio lässt sich dies z.B. durch eine Viertelstunde auf dem Crosstrainer oder Ergometer realisieren.

Aufwärmen vor dem Ausdauertraining

Vor dem Joggen oder Walken kann man sich aufwärmen, indem man zwar direkt mit der gewünschten Sportart beginnt, jedoch die ersten paar Minuten ein sehr langsames und schonendes Tempo einschlägt und die Geschwindigkeit und Intensität erst nach einigen Minuten steigert. Zu vermeiden sind intensive Dehnübungen vor dem Sport, denn hier besteht große Verletzungsgefahr. Dehnübungen sollten erst nach dem Training, wenn die Muskeln warm und gut durchblutet sind, durchgeführt werden.

Aufwärmübungen für überall

Egal ob zu Hause, im Studio oder im Freien – einige Übungen lassen sich überall und jederzeit durchführen. Dazu gehört z.B. flottes Gehen oder leichtes Traben im Stand. Gleichzeitig kann man mit den Armen und Schultern kreisen oder schwingen, um die Muskulatur des gesamten Körpers aufzuwärmen.

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