Sport beginnen – nach der Pause nicht so einfach

Ich merke mir gerade an, dass ich innerlich dagegen an gehe, morgen ins Studio zu gehen. Mir fällt es schwer nach der Pause wieder anzufangen. Ich glaube auch hier versucht der innere Schweinehund die Übermacht zu bekommen, genau wie er es bei der Ernährung versucht.

Heute fühle ich mich wie durch den Wolf gedreht, völlig verspannt und der Blutdruck ist recht hoch. In mir flüstert es dass es mir doch nicht gut genug geht um Sport zu machen, dass ich mir lieber noch ein paar Tage Pause gönnen soll, dass der Sport überhaupt nicht gut für mich wäre.

Ich weiß genau es ist der Schweinehund, es ist die alte dicke Renate, die da wieder ans Licht kommen will. Es sind genau die Stimmen nach denen ich Jahr um Jahr gelebt habe und dabei immer dicker wurde.

Jetzt muß sich zeigen was ich gelernt habe, jetzt werde ich sehen ob ich den Dreh wieder bekomme oder nicht.

Ich werde morgen früh ins Studio gehen, das habe ich mir ganz fest vorgenommen. Dort werde ich langsam anfangen und mich nicht überfordern. Ich werde etwas Ausdauer machen und eine kleine Kraftrunde folgen lassen. Heute werde ich mich schon etwas mit den Thera-Bändern vorbereiten.

Komisch ist das aber schon was für eine Abneigung und was für einen Widerwillen ich hier gerade aufbaue. Was steckt nur dahinter? Reine Faulheit kann das nicht sein. Ich werde mal in mich gehen und sehen was ich ‚rausfinde und vor allem werde ich mich beobachten wie es mir morgen vor, während und nach dem Training gehen wird.

Es wäre doch gelacht wenn ich den Einstieg nicht mehr schaffen würde.

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