Sport gibt dem Jojo-Effekt keine Chance

Ein Phänomen, das wohl jedem der schon mal versucht hat abzunehmen, wohlbekannt ist: Nach der Diät steigt das Gewicht häufig recht rasant wieder an. Schuld ist der Jojo-Effekt.

Wie kommt es zum Jojo-Effekt?

Verminderte Energiezufuhr wird von unserem Körper innerhalb kurzer Zeit als „Hungersnot“ wahrgenommen. Das ist eine absolute Notsituation für den Körper. Sämtliche Stoffwechselprozesse und Körperfunktionen verlangsamen sich, sodass weniger Energie verbraucht wird, und der Körper kommt mit dem geringeren Nahrungsangebot zurecht. Eigentlich ist das eine großartige Sache, denn in echten Notzeiten sind diese Maßnahmen lebensnotwendig. Aber für den leidgeplagten Abnehmwilligen ist die Lage nun fatal: Er isst wenig und nimmt im besten Fall trotzdem nicht ab – im schlechtesten Fall sogar wieder zu!

Denn nach der Diät befindet sich der Körper immer noch im sogenannten „Hungerstoffwechsel“, also in seinem Notprogramm. Jede zusätzliche Kalorie wird sofort als Fettdepot abgelegt, um für die nächste Diät (= Hungersnot) gerüstet zu sein. Ein Teufelskreis entsteht, aus dem viele Übergewichtige nicht mehr herauskommen.

Sport hilft gegen den Jojo-Effekt

Ein wertvolles Mittel im Kampf gegen den Jojo-Effekt ist Sport und Bewegung. Ein regelmäßiges Sportprogramm heizt dem Stoffwechsel so richtig ein. Außerdem kann sich eine sportliche Person erlauben, mehr zu essen, denn es werden auch mehr Kalorien verbrannt. Wer ausreichend isst und nicht hungert, läuft auch weniger Gefahr, vom Jojo-Effekt heimgesucht zu werden. Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, baut außerdem Muskeln auf. Die Muskulatur ist genau der Ort, an dem Fett verbrennt – je mehr Muskeln desto mehr Fett wird verbrannt! Daher sollte der Sport auch nach der Diät weiterhin ein fixer Bestandteil des schlanken Lebens sein!

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