Toter Punkt beim Training

In der Reha bekomme ich doch keine Gymnastik, sondern weiter die manuelle Therapie. Ich liege dort also wieder auf der Liege herum und lasse mich bearbeiten. Es ist zwar oft schmerzhaft aber nicht anstrengend.

Aber inzwischen mache ich ja täglich meinen Sport und das sollte zur Kräftigung und Dehnung ausreichen.

Zur Zeit bin ich aber an einem toten Punkt angelangt, ich habe überhaupt keine Lust mehr auf meine täglichen Sporteinheiten, ich muß mich sehr dazu zwingen und mir immer vor Augen halten warum ich das mache und was passieren würde wenn ich das nicht mache.

Mir fällt auch alles schwerer, das Pensum dass ich noch vor einer Woche locker geschafft habe, geht jetzt  nur noch mühsam. Das kenne ich aber schon, das habe ich immer wenn ich gerade wieder mit dem Sport angefangen habe.

Am Anfang überwiegt die Begeisterung und das Hochgefühl endlich wieder was für sich zu tun. Die Motivation ist voll da. Dann merkt man dass das echte Arbeit ist dass das anstrengend, manchmal langweilig und lästig ist, dass das Neue nicht mehr da ist und es wird mühsam und lästig.

Außerdem glaube ich ist die Reserve des Körpers verbraucht, die Kraft die jetzt benötigt wird, muß erst mal freigesetzt werden. Ich bilde mir aber auch ein dass genau dies hier der Punkt ist, an dem es an den Speck geht und die negative Energiebilanz ihre Wirkung zeigt. Na der nächste Figurtest wird es ans Licht bringen.

Und gerade in diesem ersten tiefen Loch ist es wichtig weiter zu machen. Und wenn ich nicht mehr 30 sondern  nur noch 20 Wiederholugen schaffe, dann mache ich eben diese 20 Wiederholungen und ich gebe nicht auf. Ich mache meinen Sport so gut ich das kann.  Wichtig ist es dass ich regelmäßig dran bleibe und dass ich in meinem Rhythmus bleibe. Nur so kann es irgendwann eine Routine werden die ganz selbstverständlich geworden ist. Dann macht man den Sport eben weil er dazu gehört und weil man sich ohne diesen Sport unwohl fühlt, genau wie mit dem Zähneputzen. Ich spreche hier für alle Sportmuffel, denen der Sport keinen Spaß macht, für die es nur lästige Pflichtübung ist um gesund zu bleiben und um dünner zu werden.

Zum Glück kann ich auf eigene Erfahrungen zurückgreifen, an dieser Stelle war ich schon öfter mal und ich weiß dass sie nicht ewig dauern wird. Irgendwann ist der Knoten geplatzt und alles geht leichter als vorher. Auf diesen Punkt warte ich und bis dahin heißt es weiter die nötige Disziplin aufzubringen um weiter zu machen.

2 thoughts on “Toter Punkt beim Training

  1. Idefix

    Hallo Renate, da hilft nur eins: Augen zu und durch! Du schaffst das, da bin ich mir sicher. Liebe Grüße von Idefix

  2. Hey Idefix, klar mache ich weiter und klar schaffe ich das. An diesem Punkt war ich ja schon oft und irgendwann ist der Knoten geplatzt und es geht fast von selbst.
    lg
    Renate

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