Wenn Bewegung zur Sucht wird

Heute ist sich ein verkürzter Morgenlauf ausgegangen. Hach da lebt man gleich wieder auf! Wahnsinn wie sehr mir der Sport fehlt wenn ich keinen machen kann. Nun ja, ganz so ist es ja nicht, ich hab eh geturnt, aber es ist eben nicht das selbe wie draußen an der frischen Luft. Diese Morgenläufe machen wirklich süchtig, es ist einfach ein ganz anderer Start in den Tag. Auch wenn ich dafür früher aufstehen muss und weniger Schlaf abbekomme, habe ich dennoch tagsüber wesentlich mehr Energie wenn ich in der Früh laufe!

Dabei hatte ich schon befürchtet dass es heute wieder nichts wird. Spätabends hat es gestern noch zu regnen begonnen und da die Temperaturen sich wieder in Richtung Gefrierpunkt bewegt haben, habe ich damit rechnen müssen dass ich heute früh einen Eislaufplatz vor der Haustüre vorfinden werde. Aber war gar nicht so schlimm. Stellenweise etwas glatt, aber da ich ja meine Wege jetzt schon kenne weiß ich, an welchen Stellen Vorsicht angesagt ist. So hab ich meine Runde unbeschadet bewältigt und fühle mich wieder wie ein Mensch!

Dass der Sport zu einer „Sucht“ werden kann habe ich zwar in der Theorie gewusst, hätte aber nie gedacht dass das bei mir jemals der Fall sein könnte! Dass ich richtig darauf giere und ganz unglücklich bin, wenn es mal ein paar Tage lang nicht geht, so wie jetzt die letzten paar Tage wegen meinem kranken Sprößling (dem es übrigens heute deutlich besser geht). Ich bin nur ein halber Mensch wenn ich mein Bewegungspensum nicht abbkomme. Ehrlich, wer hätte das gedacht. Träge und unbeweglich wie ich war, jeder Schritt war eine Überwindung, jede Bewegung ein gewaltiger Kraftakt. Und jetzt laufe ich fröhlich eine Stunde durch die Gegend und kriege gar nicht genug!

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